1. Wir haben einen Text von Schopenhauer gelesen, in dem er behauptet, dass der Mensch in seinen Entscheidungen nicht frei ist, sondern genau wie Wasser von den Umständen bestimmt wird.
2. Ich finde interessant sich zu überlegen, welche Motive wirklich hinter einer Entscheidung von mir stehen. Dass es immer Impuls von außen gibt, die mich zu einer Entscheidung bringen und damit auch zu einer Handlung. Ich bin dann also wirklich nicht frei, ich entscheide nie wirklich ganz selbst, sondern verschiedene Motive und Umstände treiben mich zu einer Handlung.
3. Irgendwie kann das, was Schopenhauer da sagt aber nicht stimmen. Selbst wenn es Motive gibt das oder das zu tun, dann entscheide doch immer noch ICH, ob mir diese Motive wichtig genug sind. Ob es mir wichtig genug ist, nur um jemandem zu beweisen, dass ich frei in meinen Entscheidungen bin, etwas total blödes und sinnloses zu tun, dass entscheide ich frei und selbstständig. Also ich entscheide doch, was ich will. Oder?
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